Ein ganzer Monat Clemens Meyer
013. Februar 2014 von Unknown
Kategorie Belletristik, Deutschland
Wie ein deutscher Arzt beinahe Dänemark veränderte
25. Februar 2014 von Unknown
| via Fischer Verlag |
Fischer-Verlag
384 Seiten
Kategorie Belletristik, Dänemark
Cormac McCarthy und ich werden leider kein Paar
028. Januar 2014 von Unknown
| via bookcoverarchive.com |
Nach Kapitel 12 und viel Frustration war für mich dann Schluss. Auf anderen Blogs dagegen wird gelobt und gefeiert. Ich kann nur am Rand stehen, wie derjenige, der im Sportunterricht nicht ins Team gewählt wurde. Ich hab's nicht gepackt und fühle mich angesichts der allseitigen Lobhudelei ein bisschen wie ein Versager.
Cormac McCarthy hat seinen Platz im Bücherregal bekommen, im Fach mit all den Büchern, deren Ende ich leider nie erlebt habe. Er ist dort in guter Gesellschaft. Vielleicht probieren wir es noch einmal miteinander. In 10 Jahren oder so....
PS: Jetzt musste ich doch glatt mal die Konjuntivformen von lesen nachschlagen und bin etwas verunsichert.....
Kategorie Belletristik, USA
Es gibt neue Montagsfragen...
023. Januar 2014 von Unknown
...an anderer Stelle, aber trotzdem nicht uninteressant.
Wenn ihr immer wieder nur das gleiche Buch verschenken dürftet, welches wäre es?
Sehr schwierig.
Brigitte Reimann - Franziska Linkerhand
Virginia Woolf - Orlando
Bertolt Brecht - Leben des Galilei
Eines von diesen. Wenn man mich zu einer Entscheidung zwingen würde.
Kategorie Montagsfrage
Gestern Nacht
022. Januar 2014 von Unknown
Kategorie Links, Persönliches
On the Road Illustrated
05. Januar 2014 von Unknown
Kategorie Links
Florian Illies - 1913
02. Januar 2014 von Unknown
| via Fischer |
Kategorie Belletristik
Gelesen: Miguel de Cervantes Saavedra - Die englische Spanierin
014. November 2013 von Unknown
Die englische Spanierin erzählt die Geschichte von Isabela, die von Spaniern während der Plünderung von Cádiz entführt und in England erzogen wird. Trotzdem sie in England lebt hängt sie weiterhin ihrem katholischen Glauben an, genauso wie ihr englischer Ziehbruder Recaredo, der sich in sie verliebt. Um Isabela heiraten zu dürfen, wird er von der englischen Königin Elisabeth beauftragt, sich zu beweisen, indem er Schiffe kapert. Im Verlauf der Novelle widerfahren dem jungen Paar allerlei Schicksalschläge - Isabela überlebt knapp einen Giftanschlag, Recaredo gerät in türkische Gefangenschaft usw. - am Ende werden sie jedoch durch göttliche Fügung wieder zusammenfinden.
Der Erzähler der Novelle erscheint weitestgehend nicht im Text, nur an einer Stelle meldet er sich mit einem "ich" zu Wort, um den eifersüchtigen Charakter eines Nebenbuhlers herauszustreichen. Dieses Aufblitzen erinnert an die Einwürfe mittelalterlicher Erzähler in den großen Dichtungen, die ihre eigene Geschichte kommentieren, um ihr so einen größeren Wahrheitsanspruch zu geben: "Ich sage das, denn ich kann bezeugen, dass es so geschah." Die Handlungsstruktur passt in das Schema Deklassierung, Verlust, schicksalhafte Begegnung, Wiedererkennung und Vereinigung, wie es uns auch schon bei hellenistischen Vorbildern begegnet. Cervantes Novellen sind moralische Novellen, in denen Tugenden dargestellt werden, welchen der Leser nacheifern soll. Am ihrem Ende wird diese beispielhafte Lebensführung vom Erzähler klar zusammengefasst:
Diese Novelle könnte uns lehren, wieviel Tugend und Schönheit vermögen, sind sie doch beide zusammen wie auch jede für sich imstande, noch das Herz der Feinde zu rühren und mit Liebe zu erfüllen; und sie könnte uns überdies lehren, wie der Himmel auch das größte Mißgeschick in höchstes Glück verwandeln mag.
Recaredo erweist sich als guter Katholik, wenn er die feindlichen Spanier bei seiner Kaperfahrt nicht tötet, sondern wieder nach Hause schickt. Ebenso verfährt er mit den türkischen Galeerenfahrern, was ihm in seiner späteren Gefangenschaft das Leben rettet. Und auch Isabela ist nicht nur schön, sondern auch tugendhaft, wenn sie lieber ins Kloster geht und das Andenken an den vermeintlich toten Geliebten bewahren möchte. Diejenigen, die nicht nach den christlichen Tugenden leben, ereilt ein böses Ende in Gefangenschaft oder Tod.
Cervantes lässt außerdem in der Novelle eine reale historische Person als fiktive Figur auftreten: die englische Königin Elizabeth. Knapp 20 Jahre nach dem Desaster der spanischen Flotte vor der englischen Küste ist es die Figur der Elisabeth, mit der hier das Trauma der spanischen Nation geheilt werden soll. Elisabeth ist in der Novelle großherzig, klug und besonnen. Sie nimmt Isabela in ihren Hofstaat auf und widmet sich ihr persönlich, wie einem Familienmitglied. Ihre Entscheidungen sind gerecht und unnachgiebig, auch wenn die Konsequenz darin besteht, ihre Oberhofmeisterin einzusperren.
Bei allen Lesezirkelbeteiligten herrscht Einigkeit darüber, dass Cervantes Sprache für seine Zeit sehr modern wirkt und die anfänglich befürchteten Schwierigkeiten bei der Lektüre gar nicht eintraten. Die geraffte Erzählweise und die vielen Wendungen der Handlung haben einen hohen Unterhaltungswert. Es wird nicht die letzte Novelle von Cervantes gewesen sein, die wir lesen.
Die nächsten beiden Wochen werden wir uns nun Osteuropa zuwenden und die 1842 erschienene Novelle Der Mantel von Nikolai Gogol lesen.
Miguel de Cervantes Saavedra: Die englische Spanierin. In: Beispielhafte Novellen. Frankfurt, 1997.
Kategorie Novellen
Sprachen sind der Schlüssel zum Weltfrieden
1von Unknown
Kategorie Links
Gesehen: Jurga Tumasonyte und Clemens Meyer haben gelesen
09. November 2013 von Unknown
Kategorie Regionales
