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Dmitry Glukhovsky: Metro 2033

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3. Mai 2015 von

Neben Sergej Lukianenko ist Dmitry Glukhovsky der Sci-Fi-Schriftsteller Russslands der Gegenwart, den man auch hierzulande wahrnimmt. Metro 2033 und der Nachfolger Metro 2034 haben eine ganze Welle von Begeisterung ausgelöst: Neben einer ganzen Reihe von Co-Autoren, die weitere Geschichten aus dem Metro-Universum schreiben, wurde auch ein Computerspiel veröffentlicht (das leider nur wenig von der Originalstory wiedergibt).

via amazon
Die Ausgangssituation ist ein Klassiker des Genres: Nach einem internationalen Atomkrieg haben sich die Überlebenden vor ungefähr 20 Jahren in das Moskauer U-Bahnsystem geflüchtet, wo sie nun in relativer Dunkelheit mithilfe von Schweinefleisch und Pilzen überleben. Draußen aber ist eine Welt, die nun von neuen Kreaturen bevölkert wird, die den Menschen feindlich erscheinen und deren Eindringen in die U-Bahn sie immer wieder abzuwehren versuchen. Aber nicht nur von außen kommt die Gefahr, denn das U-Bahnnetz teilt sich in Bereiche, in denen sich die politisch verschiedensten Fraktionen etabliert haben und untereinander konkurrieren: Neonationalisten, Kommunisten, Kapitalisten, Monarchie, Anarchie - Die Metro bietet alles.

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Gestern Nacht

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22. Januar 2014 von

...habe ich heimlich Christian Krachts Faserland unter der Bettdecke gelesen - und war Cormac McCarthy untreu. No Country for Old Men fand ich als Film schon nicht übermäßig spannend. Der Roman liest sich wie ein Drehbuch und kommt ganz ohne Anführungsstriche, längere Sätze oder detaillierte Beschreibungen aus. Ich fürchte, es wird keine Liebe.

Außerdem hat mir jemand heute eine Berthold Brecht Gesamtausgabe geschenkt. Und tumblr hat mich mit diesem Haiku begrüßt:

http://julius-spaete.de/post/72090171952/haiku-66-texte-aus-nur-einem-leben-jeden

Kann man anklicken. Und besuchen. Meinen tumblr übrigens auch.


On the Road Illustrated

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5. Januar 2014 von

http://drawger.com/paulrogers/index.php?article_id=14432
Der amerikanische Illustrator Paul Rogers hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jack Kerouacs "On the Road" zu illustrieren und für jede Seite des Buches ein Bild zu erstellen. Die gesamte Serie kann man auf seinem Blog bestaunen.



Sprachen sind der Schlüssel zum Weltfrieden

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14. November 2013 von

..das wissen wir auch nicht erst seit Batman und lernen schon in der Schule zumindest eine Fremdsprache. Wer nicht gerade Philologie studiert oder für ein internationales Unternehmen arbeitet, vergisst aber auch schnell wieder das Gelernte.

Komparatistikstudenten dagegen ärgern sich darüber, dass sie einfach zu wenig Sprachen sprechen, um Werke der verschiedenen Philologien überhaupt adäquat vergleichen zu können. Vor allem Latein und Altgriechisch, früher Grundbestandteil humanistischer Bildung und heute wenig gelehrt, erweisen sich manchmal als wirklich wichtig.

Vokabeln lernen ist anstrengend und manchmal auch langweilig. Es gibt viele Tipps, wie man sie lernen kann: aufschreiben, buchstabieren vorwärts und rückwärts, vorsingen. Und es gibt memrise, das ein bisschen auch an Wer wird Millionär? erinnert und nach einem ausgewogenen Zeitverhältnis bequem Vokablen serviert. Für jede gelernte Vokabel im Langzeitgedächtnis gibt es Punkte, die in einer Liste festgehalten werden. 

Am meisten Spass macht das Lernen also mit Freunden, denn der Ehrgeiz ist geweckt, wenn Freunde in der Bestenliste vor einem selbst rangieren. Wer jetzt also Lust auf einen wöchentlichen Wettbewerb hat, kann mir gern folgen.


Die Zettelwirtschaft: Ein Nebenprojekt

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21. Oktober 2013 von

Weil dieser Blog ein Literaturblog bleiben soll, und ich aber einen Ort zu brauchen scheine, an dem ich alle anderen Anekdoten, Begebenheiten und Ärgernisse festhalten kann, gibt es jetzt die Zettelwirtschaft. Eine Spielwiese für's eigene Ego.


Bald ist November: NaNoWriMo

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19. Oktober 2013 von

Ich gebe es offen zu: Ich bin ein Versager. Ich habe mein Ziel nie erreicht und diesem Jahr bin ich noch feiger, und fange gar nicht erst an. Aus mir wird nie eine erfolgreiche Schriftstellerin und unter uns - ich kann damit sehr gut leben.

Aber es gibt viele Bücherblogger, die früher oder später gern auch auf die andere Seite wechseln wollen und hoffentlich mehr Erfolg haben werden als ich. Weil der innere Zensor leider häufig sehr laut zetert, ist es vielleicht ein guter Anfang, wenn man sich dem Kollektiv auf NaNoWriMo anschließt und ihn zum Kaffee trinken schickt. 

NaNoWriMo steht für den National Novel Writing Month. Die Regeln sind einfach: Vom 1. bis 30. November hat jeder Teilnehmende Zeit, einen Roman zu schreiben. Es geht nicht darum, in 30 Tagen ein druckreifes Ergebnis abzuliefern, sondern die Wortanzahl zu erfüllen. Abstruster Plot? Unglaubwürdige Figuren? Logiklöcher groß wie Ozeane? Egal! Erst schreiben, dann denken. Das Konzept von NaNoWriMo ist clever, weil es Schreibblockaden löst. 

Aber ich - ich bleibe lieber auf der lesenden Seite in diesem Jahr, denn meine Abschlussarbeit war Monster genug, um mich für eine Weile fertig zu machen. 

Macht ihr mit? Worüber würdet ihr schreiben?


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